Samstag, 21. März 2015

ARGENTINIEN | Reisetagebuch Teil 2

Und weiter geht's auf unserer Rundreise durch Argentinien. Diese Mal gibt's jede Menge Eis, Kakteen und Nachtleben in der Stadt…  vamos aquí.




Gegen 8.00 Uhr stehen wir auf. Gegen 11.00 Uhr ziehen wir los. Mal ein bisschen fotografieren in der Stadt. Die alten Schiffswracks am Hafen von Puerto Natales sind wirklich tolle Motive. Groß ist der Ort ja nicht. Heute Morgen ist es recht mild und sonnig. Aber der Himmel zieht wieder zu.

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Am Hafen hätte ich stundenlang die alten Schiffe fotografieren können…

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Coole Skulpturen am Hafen.Eine tolle Idee und passend zu dem Wind, der einem um die Ohren fegt.

Ausreise. Einreise. Eigentlich ist es so herum ganz easy. Aber leider ist in unserem Bus jemand, der den Stempel im falschen Pass hat, oder gar nicht, oder was auch immer. Wir müssen tatsächlich noch mal zurückfahren. Dadurch verlieren wir ein Stunde. Irgendwann erfahren wir auch, dass die Fahrt nicht 5, sondern 7 Std. dauert.

Dann sind wir endlich in El Calafate. Wir finden unser Hostel und es ist der Horror! Eine Gefängniszelle Eine Schmuddelzelle. Stockbetten. Stockflecken. Das Gemeinschaftsbad ist auch nicht besser. Horror! Ein Klo. Eine Dusche! Hilfe!

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Gruselige Unterkunft in El Calafate. Das "Letzte" was noch zu haben war. Dafür entschädigte dann der Burger im Restaurant Casablanca :)

Viel zu sehen gibt es hier nicht. Die Haupt-Touristraße ist ganz nett, das war‘s aber auch schon. Wir wollen zum See. Wir irren dort herum, auf der Suche nach den Flamingos. Finden aber nur ein paar Enten und eine mordsmäßig, aufwendig angelegte Promenade, die keiner nutzt.
Abends landen wir in einem Lokal, an das ich mich doch gleich erinnere. Da waren wir doch damals auch. Aber irgendwie müssen wir vergessen haben, dass die Portionen hier megariesig sind. Boah! Wir streichen beide die Segel.

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Wir sitzen in der „WG Küche“. Zum Frühstück gibt es einen Müsliriegel, weil Frühstück bekommt man hier auch nicht (Im Gegensatz zu einem richtigen Gefängnis).  Es regnet. Also eine gute Gelegenheit ins Museum zu gehen. Ins Gletscher Museum. Das ist ja wirklich mal ein tolles Museum. Alles zum Thema Eis, Gletscher und die patagonischen Eisfelder. Es fährt ein Shuttlebus. (Das Museum liegt etwas außerhalb).

Ynas Reise Blog, Argentinien, Reisetagebuch, GlaciariumIn den letzten Jahren hat man hier in El Calafate wohl ne ganze Menge Geld übrig gehabt und es sinnlos in irgendwelche, überflüssigen, architektonischen Wällen, Mauern und Wege verbraten. Für das Geld hätte man besser in der Stadt selber die Fußwege in Ordnung gebracht…!

Gegen 8.30 Uhr werden wir abgeholt.  Die Tour geht über eine Schotterpiste und hält auch individuell an, wenn es was Interessantes zu sehen gibt. Dann ein Stopp auf einer Estancia für eine kleine Pause. Hier gibt es auch Tiere… Ziegen, Pferde und ein kleines Guanaco.

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Guanaco Junges und ziemlich gierige Ziegen bei einem Stopp auf der Tour.

Dann weiter zum Gletscher. Auch hier ein wenig anders, als die Hauptgruppen. Nämlich entgegengesetzt der Anderen. 2 Stunden haben wir Zeit rumzulaufen.
Wir machen unglaublich viele Fotos. Es ist einfach nur fantastisch. Schade nur, dass das Wetter nicht so toll ist. Aber wir haben Glück und sehen ein super Abbruch am Gletscher.  Es knackt und knarzt ständig. Es hört sich an wie Peitschenhiebe.  Und wenn sie runter krachen - wie Donner.  Am liebsten würde ich den ganzen Tag hier verbringen.
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Perito Moreno. Einfach grandios. Hat das Eis nicht eine fantastische Farbe? Unglaublich.

Hurra. Wir verlassen das Hostel „Buenos Aires“. An der Busstation geht unser Bus um 8.00 Uhr nach El Chalten. Als wir dort ankommen, gibt es am Parkeingang erst mal eine kleine Einführung. Verhaltensregeln, Touren und eine kleine Karte zur Orientierung. Dann suchen wir unser Hostel. Herrlich! Ein schönes Zimmer. Gutes Bett. Gutes Bad. Alles gut :)

Auf zum Fitz Roy. Eine wunderschöne Landschaft. Das Panorama ist einzigartig. Der alte „Fitz“ versteckt sich allerdings im Wolkengedöns. Der Wind ist moderat. Wir laufen nicht den ganzen Weg, das ist auch gut so, denn auf dem Rückweg zieht es immer mehr zu.  Es wird windiger. Und kälter. Es fängt an zu tröpfeln. Wir beeilen uns. Meine Güte, bin ich platt! Wir fallen total erschöpft ins Bett!

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Der Ort ist ziemlich übersichtlich. Das Restaurant ist gut. Heute mal bitte keine Pizza oder Hamburger. Ich esse Salat. Der ist richtig lecker. Und dazu gibt es Quilmes Stout. Yeah! Es ist 21.45 Uhr, aber immer noch hell.  Durch das Hostel-Fenster sieht man die Berge und ein grasendes Pferd. Heute Nacht schlafe ich bestimmt besser.

Nach dem Frühstück, ziehen wir um 9.00 Uhr los. Das fängt auf jeden Fall schon mal ganz schön steil an. Aber die Wege sind fantastisch. Den alten „Fitz“ sehen wir fast ganz. Immerhin. Toller Blick über die Laguna Capri. Weiter geht‘s über tolle Wege und durch fantastische Landschaften mit Seen und Bächen. Durch Wald, über Steine und Felsen. Und dann der mühevolle Anstieg zum Gletscher. Teilweise sehr matschig, viele Steine. Und am Ende dicke, LKW-hohe Felsen. Die Kletterei ist uns dann doch etwas zu gefährlich. Den Gletscher können wir aber trotzdem sehr gut sehen.

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Und noch ein Gletscher. War eine ziemlich Kraxelei dorthin…


Wir machen eine Keks-Pause und brechen wieder auf.  Alles wieder zurück. Den gleichen Weg. Meine armen Füße. Nach 44636 Schritten sind wir endlich wieder im Hostel. Völlig fertig. Wir gönnen uns aber noch ein Eis. Schließlich will ich ja endlich mal das Calafate-Eis probieren.

Es ist Silvester und es gießt wie aus Eimern. Nach dem Frühstück wird es besser. Wir checken aus und deponieren unsere Rucksäcke. Danach laufen wir zu einem Wasserfall, den man sich hier noch anschauen kann. Aber unser Bus geht erst heute Abend um 22.50 Uhr !!! Noch sooo viel Zeit.  Dann fängt es wieder an zu regnen. Also geht es gleich ins nächste Café. Das ist ein schönes ruhiges Plätzchen. Wir trinken in aller Ruhe Tee und lesen ein wenig.

Das Wetter wird besser. Also machen wir uns auf den Weg zu einem kleinen Trail. Mittlerweile kommt sogar die Sonne raus. Und da der ganze Weg (natürlich) wieder nur hoch geht, entblättern wir uns nach und nach. Es ist richtig warm und die Aussichten sind ganz fantastisch. Unterwegs haben wir eine Begegnung mit einem Stinktier. Das arme, kleine Tier, wusste gar nicht wohin. Plötzlich stehen da ganz viele Leute und wollen es fotografieren. So viel Aufmerksamkeit! Bloß keinen Stress machen. Bloß nicht stinken!!!

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ist das nicht süß, das kleine Stinktier? Steht hier voll im Rampenlicht…

Oben auf der „Aussichtsplattform“ blicken wir gespannt in Richtung Fitz Roy. Immer noch in den Wolken, aber immer ein Stückchen mehr zu sehen. Als wir dann runtergehen, ist er dann endgültig frei. 300 Tage in den Wolken und für uns heute mal völlig frei vor strahlend blauem Himmel. Toll. Für uns am letzten Tag des Jahres, freier Blick. Auf Alles. Ein Traum.

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Ausblick auf den Fitz Roy. Hammer. Was haben wir für ein Glück! 3604 Meter. In der Indianersprache heißt er auch Chaltén, "der Rauchende", weil die Spitze meistens wolkenverhangen ist. Aber für uns haben sich die Wolken am letzten Tag verzogen :)

Es ist nicht super bequem im Bus, aber ich schlafe fast bis 8.00 Uhr. Irgendwie! Die Fahrt zieht sich… Bolson ist der letzte Halt vor Bariloche. Dann sind es noch ca. 100 km. Kaum sind wir aus dem Ort raus, mittlerweile ist es ja schon fast 22.00 Uhr, da bleibt der Bus stehen. Das fehlte jetzt aber noch. 20 Minuten rumgemache, dann geht es weiter.
Endlich. Endlich da. Ein Taxi bringt uns zum Hotel. Hurra! Es gibt sogar einen „Welcome Drink“. Ein eiskaltes Bier und dann um 0.30 Uhr fallen wir endlich ins Bett.

Nach dem Frühstück versuchen wir erst mal ein Auto zu mieten. Geht aber erst ab Montag. Also 2 Tage länger hier bleiben. Dann mit dem Bus Nr. 20 zu einer kleinen „Rundfahrt“. Unser Ziel: Hotel Llao Llao. Der Reiseführer sagt, wenn man dort ist, soll man unbedingt dort einen Tee trinken, wenn man schon nicht für 300 € die Nacht dort verbringen will. Tja, Pustekuchen. Wenn man kein Gast ist, lassen die einen dort gar nicht rein.

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Aber wenn wir schon mal hier sind, machen wir eine kleine Wanderung. 3 km durch einen staubigen Wald mit unglaublich viel abgestorbenem Bambus. Ganz seltsam. Am anderen Ende sollte uns dann der Bus Nr. 16 wieder zurück bringen. Wieder Pustekuchen. Hier kommt kein Bus. Also laufen wir den ganzen Weg zurück…

Unser Essen müssen wir uns aber echt verdienen. Ich esse diesmal Spaghetti Bolognese. Dazu zur Happy Hour noch 1,5 Liter Bier (zusammen!!!) 

Wir laden wieder unsere Busfahrkarte auf und fahren zum Playa Bonita. Der See ist kristallklar und natürlich eisekalt. Wir legen uns an den Beach. Endlich mal nur abhängen.

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Endlich mal relaxen am See. Zum baden allerdings zu kalt.

Nachdem wir genug in der Sonne gebruzzelt haben, fahren wir mit dem Bus ein Stück zurück und laufen zur Gondel, die uns rauf auf den Cerro Otto bringt. Von oben hat man eine fantastische Aussicht auf die Seenlandschaft. Es gibt ein 360 Grad Restaurant und diverse Dinge, die man sich anschauen kann. Allerdings fahren wir auch wieder runter, weil der Weg den wir gesehen haben, erscheint uns nicht als besonders spannend.

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Auf dem Cerro Otto. 1405 Meter. Mit der Kabelbahn (Teleferico) ist man in 11 Minuten oben.


Nach dem spärlichen Frühstück im Hostel fahren wir mit dem Bus in die Stadt und mit dem Transferbus zum Cerro Central. Was allerdings ein Weilchen dauert, da wir erst nicht wissen, wo er abfährt und dann an der Haltestelle eine Stunde auf den Bus warten. Dort angekommen machen wir uns auf den Wanderweg Richtung Refugio Frey. Das ist der staubigste Weg, den ich je gelaufen bin.

Außerdem fliegen hier so seltsame Fliegen rum, die wie Bremsen aussehen, denen traue ich nicht. Ich muss mir einen Ast abbrechen und schlage ständig um mich, um die Viecher zu vertreiben. Auf dem letzten Kilometer müssen wir beide eine Pause machen. Wir haben zwar viel getrunken, aber die paar Cornflakes vom Frühstück reichen einfach nicht aus, für so einen anstrengenden Weg. Dann sind wir endlich oben am Refugio. Ein toller Platz an einem kalten, glitzernden See.

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Und nun wird es kalt. Wir machen also ein paar Fotos und dann geht es auch wieder auf den Heimweg. Den ganzen weiten Weg zurück!!! Wir brauchen dazu noch mal 3 Stunden und sind gegen 21.00 Uhr völlig eingestaubt wieder im Hostel.  Erst mal unter die Dusche. Herrlich! Jetzt muss ich ins Bett :)

Mit unserem Mietwagen fahren wir die 200 km bis Junin des los Andes. Eine wirklich wunderschöne Landschaft. Am Fluss entlang, an Seen. Pappeln und Weiden. Das Wasser hat eine unglaubliche Farbe. Gegen 20.00 Uhr sind wir hier und landen in der Unterkunft Rio Dorado. Wow. Das ist mal eine tolle Unterkunft. Eine riesen Blockhütte. Mit zwei riesigen Betten und Platz zum Tango tanzen :) Wir gehen im Ort essen. Das Pollo á la Lemon ist so sauer, mir zieht es fast die Schuhe aus.

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Gegen 10. 00 Uhr geht es weiter Richtung San Martin des los Andes. Nette, touristische Einkaufsstraße mit vielen Cafés, einem Park, schön am See gelegen, sauber. Wir trinken Kaffee und schlendern durch den Ort. Wir finden einen schönen See mit Campingplatz und legen uns dort einfach noch mal ein Weilchen in die Sonne. Bis zum nächsten Ort Villa la Augustura ist es nicht mehr weit. Wir laufen mal rauf und runter und suchen ein Restaurant. Pizza! Mal wieder!  Dann noch in den Supermarkt und wieder ins Hostel. Hier kann man gemütlich auf Sofas hocken und lesen oder im Internet surfen…

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Einer der vielen  Gedenkstätten des Gaucho Gil. Er ist in Argentinien ein sehr populärer Volksheiliger, der zwar von der katholischen Kirche nie anerkannt wurde, aber Bestandteil der Volksfrömmigkeit vieler Argentinier ist. Nach manchen Legenden war er so etwas wie der argentinische Robin Hood - bestahl die Reichen und gab es den Armen.

Wir brauchen bis Bariloche nur etwas über eine Stunde. Unser Bus nach Cordoba geht um 14.30 Uhr. Wir halten hier und da an Busterminals. Es steigen Leute aus und welche ein. Der Weg ist noch elend lang. Hinter uns hat eben eine Gruppe Jugendlicher mindestens eine Stunde laut Ave Marias gebetet!!! Irgendwann nach dem Essen schlafe ich ein.

Immer noch im Bus. Es ist morgens und wir sind in Rio Cuarta (oder so) Also immer noch nicht am Ziel. Die Fahrt dauert über 22 Stunden! Als wir in Cordoba ankommen fahren wir erst mal mit dem Taxi zum Hostel. Ein kleines Appartement. Ganz nett, aber an der Straße, unten gegenüber kläfft die ganze Zeit ein Hund auf der Terrasse. Es ist wie verhext.


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Heute sollen es 33 Grad werden. Gefühlt haben wir die jetzt schon am Morgen. Die Sonne knallt.  Kein Wunder, dass hier zwischen 13.00 und 18.00 Uhr Siesta ist. Wir laufen durch die Stadt und schwitzen. Am Museum sind wir leider etwas spät. Als der junge Mann an der Kasse erfährt, dass wir aus Deutschland sind, spricht er ein paar Worte deutsch und lässt uns schnell noch die letzten 20 Minuten ins Museum. Für Umme! 




Wir duschen zum 3. Mal heute und ziehen wieder los in die Stadt für ein paar Nachtaufnahmen. In einem Straßencafé trinken wir ein Bier, dann suchen wir den Heimweg. Und wieder unter die Dusche, Klimaanlage an und ab ins Bett.

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Gegen 9.30 Uhr verlassen wir unsere Unterkunft. Bepackt mit je zwei Rucksäcken schlagen wir den 15 minütigen Weg zum Busterminal ein und deponieren dort unsere großen Rucksäcke. Dann gehen noch mal ins Museum. Wir können ungestört rumlaufen und fotografieren. Dann geht‘s ins zweite Museum. Auch hier ist nicht viel los. Wir machen Fotos und dann ist es auch schon wieder Zeit das Museum zu verlassen, denn ab 13.00 Uhr ist Siesta.

Wir finden ein Café. Hat zwar kein WiFi, ist aber schön kalt dort.  So schlagen wir die Zeit tot, bis der Bus fährt. Die 3 Schlag-Hack-Brüll-Filme hätten ja nicht unbedingt gezeigt werden müssen. Bis 0.30 Uhr ist Videoabend! Das Essen muss man nicht erwähnen.

Der Bus hält und reißt mich mitten aus meinen Träumen und spuckt uns in Salta am Busterminal aus. Anschließend geht es mit dem Taxi zum Hostel. Das sieht ja schon mal ganz gut aus. Ja, so habe ich mir die Städte eigentlich vorgestellt. Das Wetter ist angenehm. Wir machen Fotos und buchen die Ausflüge für die nächsten 3 Tage. Die Dusche erfrischt uns und gegen 19.30 Uhr können wir wieder losziehen. Wir machen ein paar Nachtaufnahmen und essen eine Kleinigkeit an der Plaza.

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Nachts werden all die schönen Kirchen angestrahlt.

Um 7.10 Uhr werden wir abgeholt. Wir sind die einzigen im Bus, die kein spanisch sprechen, daher wird für uns noch mal alles (oder fast) auf englisch übersetzt. Diabolo, das Amphitheater - das ist schon mal toll. Irre Akustik. Unser Guide Pablo singt uns dort mit zwei Musikern zwei Lieder vor. Unglaubliche Felsformationen überall. Bei einer singt Pablo ein Lied ohne Text und wir sollen raten, um was es sich für einen Felsen handelt - es ist die Titelmelodie von Titanic :) Immer mal wieder raus aus dem Bus, umschauen, fotografieren und weiter. Die Landschaft ist faszinierend und Cafayate ist auch ganz nett.

Und beim nächsten mal gibt's es die ganze Schönheit der Gegend. Wir fliegen dann nach Iguazu zu den Wasserfällen und verbringen die letzten Tage in Buenos Aires… bis bald!

Dienstag, 10. März 2015

ARGENTINIEN | Reisetagebuch Teil 1

So, es ist soweit. Hier kommt der erste Teil unserer Reise durch Argentinien. Wer nicht alles lesen mag (obwohl der Text schon extrem gekürzt ist:) schaut sich einfach nur die Bilder an … Jeder neue Tag ist am Anfang farbig unterlegt. Los geht's.

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Noch ein kleiner Hinweis. Dies ist kein Reiseführer, sondern ein ganz persönliches Tagebuch. Wer Fragen hat, kann mir natürlich gerne ein Mail schicken.

Nach über 13 Std. Flug und einer Busfahrt quer durch Buenos Aires sind wir an der Busstation, wo wir heute Abend um 19.00 Uhr weiterfahren. Die Rucksäcke deponieren wir am Terminal. Wir finden den Weg in die Stadt und landen in einem Museum. Wohl temperiert und leise. Und schön ist es auch, das Casa Rosada Presidential Museum.  Wir vertrödeln den Tag, bis wir die Rucksäcke wieder abholen und auf den Bus warten. Wir haben sehr komfortable Liegesitze. Es gibt sogar Abendessen. (Ich weiß gar nicht, wie man so was zusammenstellen kann.) 

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Casa Rosada Presidential Museum in Buenos Aires.

Das Wetter da draußen ist so lala. Die Landschaft ist flach, Pampasgras, flache Büsche. Die Fahrt dauert 19 Stunden und dann sind wir in Puerto Madryn. Das Hostel ist ganz nett und die Dusche tut gut.

Frühstück. Das heißt, Kaffee und Kuchen. Dann suchen wir einen Fahrradverleih. Wir organisieren 2 Mountainbikes und los geht‘s nach Punta Loma. 14 km einfacher Weg. Wobei sich „einfach“ nur auf die Richtung bezieht, nicht auf die Beschaffenheit der Straße. Meine Güte. Wellblech, Schotter, Sand! Und dann der ganze Staub von den vorbeifahrenden Autos. Das ist super anstrengend. Und nur, um dort aus der Ferne die Seelöwen zu beobachten.  Immerhin haben wir Glück und es ist keine Flut, sonst hätten wir sie gar nicht gesehen. Dann den ganzen Weg zurück. Ich bin echt froh, als wir die Räder wieder abgeben.

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Ein wirklich sehr schweres Brötchen mit Butter, Dulche de Leche und Banane. Das ist das Frühstück. Dann auf zum Whalewatching. Um 9.00 Uhr sind wir dort. Wir bekommen Rettungswesten verpasst und eine schicke Boardkarte. Runter zum Strand und rauf aufs Schiff. Da der Strand sehr flach ist, wird das Boot mit so einer Art Traktor ins tiefere Wasser gezogen.

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Der Ort Piramides auf der Halbinsel Peninsula Valdes.
Nach sehr kurzer Zeit stoßen wir auf 3 Wale. Sie sind vielleicht nicht so nah, wie wir uns das gewünscht hätten, aber es ist dennoch toll. Wir können prima Fotos machen. Dann cruisen wir noch ein wenig rum, schauen den Seelöwen zu, beobachten Komorane und Pinguine und dann geht es auch schon zurück.

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Dann auf zur Inselrundfahrt. Landschaftlich hat die Insel nicht wirklich viel zu bieten. Relativ flach, Büsche, Gräser rechts und links der Schotterstraße. Am Aussichtspunkt Pta. Cantor beobachten wir Seeelefanten. Der kleine Rundweg ist wirklich sehr schön.  Dann ein Zwischenstopp, um Pinguine zu beobachten. Man sieht sie noch nicht, da steigt einem schon der Gestank der Lieben Kleinen in die Nase. Auf dem Weg nach Punta Delgada sehen wir Maras. Pampashasen. Die sehen wirklich sehr lustig aus. Wenn sie sitzen, wie Riesenhasen. Von vorne wie Esel und wenn sie laufen, wie dicke DikDiks. Nandus sehen wir auch. Auch ein paar Guanacos und jede Menge Schafe.

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Pinguine, Maras (Pampashasen) und Nandus.


Wir fahren mit dem Auto zurück nach Puerto Madryn. Tanken, Auto abgeben und dann geht‘s zum Busterminal, wo wir nach Trelew fahren. Das dauert etwa eine Stunde. Es ist ziemlich schwül und die Sonne brennt. Mit Bus und fahren nach Gaiman, einem walisischen Ort.  Wir sollten uns echt mal merken, dass es hier SIESTA gibt und die Geschäfte und Cafés erst wieder am späten Nachmittag öffnen…

Wir fallen dann in einer walisischen Teestube ein, die sollen ja so berühmt sein. O.K. dass man nur Tee und keinen Kaffee bekommt, können wir ja noch verstehen, aber dass wir dazu für 150 Peso Kuchen, Kekse und Scones essen sollen? Nee! Na, das ist ja ein toller Ausflug.

Der Morgen fängt gut an. Mit einem fast richtigen Frühstück. Toast mit Butter und Käse und ein Croissant (Media Luna) und Milchkaffee. Wir checken aus und deponieren unsere Rucksäcke im Hotel und gehen ins Paläontologische Museum. Ist nicht sehr groß, hat aber ein paar sehr beeindruckende Skelette da rum stehen.

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Das paläontologische Museum Egidio Feruglio in Trelew. Und der Flughafen.


Unser Bus zum Flughafen geht um 12.00 Uhr. Er fährt 10 Minuten und dann schmeißt er uns an der Straße raus. Na toll, da müssen wir nun 10 Minuten mit dem ganzen Gepäck laufen.  Wir setzen uns draußen vors Gebäude,  warten, und genießen noch mal das schöne Wetter. In ein paar Stunden sieht das nämlich ganz anders aus.
Der Flug ist angenehm kurz. Oder bin ich etwa eingenickt? Bei der Landung haben wir einen tollen Blick, denn das Wetter ist gar nicht so schlecht. Tolle Berge mit Schnee, Täler und Flüsse und dann der Anflug auf Ushuaia. Fin del Mundo. Und Schwupps sind es mal ein paar Grad kälter.

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Im Anflug auf Ushuaia. Feuerland.

Wir fahren mit dem Taxi zur Unterkunft und ziehen gleich wieder los, um den Ort zu erkunden. Ganz schön frisch. 7 Grad! Wir marschieren runter zum Hafen, dann in die Innenstadt und durch die Fußgängerzone. Ganz hübsch hier mit der Weihnachtsbeleuchtung. Mit dem Wetter haben wir auch Glück. In einem Irish Pub essen wir Krabbenomelette und Lamm. Dazu unser neues Lieblingsbier: Quilmes Stout. Schmeckt wie Köstritzer. Sehr lecker!!!

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Um 9.00 Uhr morgens ziehen wir los. Auf zum Gletscher Martial. Die Straße hoch und dann die Abkürzung durch den Wald. Ganz schön matschig. Der Himmel ist zwar bewölkt, aber hin und wieder kommt die Sonne durch. Eigentlich ist das ja ein schöner Weg hier. Gut gekennzeichnet durch gelbe Markierungen. Aber wo sind wir denn da jetzt raus gekommen? An einer alten, unbenutzten Seilbahn. Ein toller Blick auf Ushuaia. Aber wo bitte ist der Gletscher? Keine Ahnung, wo der Weg hätte langgehen sollen…! Hier jedenfalls nicht!

Abends geht‘s zum Essen in die Stadt. Na, da landen wir aber mal in einem exklusiven Laden. Wir bekommen, ohne es zu ordern, erst mal einen Prosecco hingestellt. Oh ha! Das muss ja was Gehobenes sein. Das Lokal ist auch wirklich super. Wir essen beide Steak. Gut, dass wir noch einen längeren Marsch zurück haben.

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Es schüttet! Aber, man muss nur ein Weilchen warten, dann wird es wieder besser. Also runter in den Ort. Bei dem Bus für die Weiterfahrt haben wir nicht wirklich Glück. Es scheint, als wollen alle am Wochenende Richtung Chile fahren. Wir können erst am Montag um 5.00 Uhr (!!!) hier weg. Dass heißt, wir müssen 2 Tage länger hier in Ushuaia bleiben, als geplant…

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Was für eine Idee! Wir machen eine Bootsfahrt. Es ist so kalt auf dem Boot, dass ich immer nur kurz raus kann, um zu fotografieren. Mir fallen fast die Finger ab.  Bestimmt alles verwackelt. Verwackelte Komorane, verwackelte Seelöwen und ein verwackelter Leuchtturm. Als wir schließlich völlig verfroren wieder vom Boot gehen, fängt es auch wieder an zu regnen. 

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Der Leuchtturm am Ende der Welt. Faro del Fin del Mundo.
Nach dem Frühstück packen wir uns warm ein. Lange Unterhosen, Handschuhe und Mütze.  Das Wetter ist nicht so toll. Aber hin und wieder gibt es doch ein paar blaue Stellen am Himmel und wir beschließen in den National Park zu fahren - eine gute Entscheidung. Die Fahrt zum Park dauert gar nicht lange und dann geht es auf den 8,5 km langen Küsten-Trail.  

Ynas Reise Blog, Argentinien, Reisetagebuch, Terra del Fuego N.P.Ein wunderschöner Trail. Teilweise an der Küste, teilweise durch den Wald. Das Meer, Schnee bedeckte Berge, Wälder, Strand, einfach wunderschön. Für die 8 Kilometer brauchen wir 4,5 Std. Wir können ein paar Vögel fotografieren und tolle Landschaften. Und auf der Rückfahrt, so gegen 17.00 Uhr,  sehen wir sogar noch einen Fuchs. 

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Im Nationalpark Terra del Fuego. Ein 630 km² großes Schutzgebiet. Ca. 18 km von Ushuaia entfernt.
Gegen 10.00 Uhr verlassen wir das  Hostel  „As Nancy“  und suchen das Hotel Mustapic. Wir ziehen um. Das Zimmer im 2. Stock ist sehr nett. Und das Frühstückszimmer im 3. Stock mit Glasanbau bietet einen tollen Blick auf die Stadt und den Hafen. Hier kann man es aushalten, im „Wintergarten“ des Hotels bei Wein und Blick auf die Stadt.

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Der Himmel draußen ist eine einzige, dunkle Wolkendecke. Egal, wir marschieren trotzdem los. 2. Versuch den Gletscher zu finden. Nicht durch den Wald, damit wir nicht wieder vom Weg abkommen. Dann am Skilift vorbei und die Skipiste hoch. Danach noch mal einen Weg über Bäche, Steine, über Moos und Matsch. Oben am Gletscher (wirklich nicht so wahnsinnig spannend) wird es ziemlich schnell kalt. Also bleiben wir nicht lange und drehen bald wieder um. Die Wolken hängen so tief, dass man kaum was sehen kann. 16 km sind wir gelaufen - jetzt tut mir alles weh. 
Nach dem Abendessen holen wir eine Flasche Wein und gehen wieder ins Hotel.

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Der Gletscher Glaciar Martial in der Nähe Ushuaias.
Da wir morgen Früh sehr früh los müssen, bezahlen wir das Hotel am besten jetzt. Das erweist sich aber als ziemlich kompliziert. Die Lady bucht das Geld ab und stellt dann fest, dass es ja schon bezahlt ist. Also versucht sie es zu stornieren - dabei bucht sie es noch mal ab. Jetzt haben wir 3 mal bezahlt. Sie geht noch mal nachfragen, wie das genau funktioniert, versucht es nochmal und bucht das Geld ein 4. Mal ab!!! Nun muss sie uns das ganze Geld in Bar (4740 Peso) ausbezahlen. Na ja, wir brauchen ja eh Geld…

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Ushuaia ist die südlichste Stadt Argentiniens. Das Wort kommt aus der Sprache der Ureinwohner und bedeutet soviel wie „Bucht, die nach Osten blickt“.

Der Wecker klingelt um 3.45 Uhr!  Wir können noch eine Kleinigkeit frühstücken und dann runter zum Bus. Da muss an dem Bus erst noch mal ein Reifen gewechselt werden.  Wir fahren ein Stück, dann wechseln wir den Bus. Immer in der Hoffnung, dass der Rucksack auch im richtigen Bus ist.  Bald geht es über die Grenze.

Das überschreiten der Grenze ist wieder ein Mega-Act. Erst mal alle aussteigen und in die Passstelle. Pass abstempeln, dann wieder rein in den Bus. Noch einen Zettel ausfüllen. Dann wieder aussteigen und alle Rucksäcke aus dem Bus holen. Gepäck durch den Scanner. Alle wieder einsteigen. 10 Minuten fahren. Gepäckklappe wieder auf. Hunde im Einsatz. Sie schnüffeln noch mal die Rucksäcke ab. Hat vielleicht doch jemand was illegales reingeschmuggelt? Honig? Milch? Wurst? Arts & Crafts aus tierischen Materialien? Dann der kleine Rucksack durch den Scanner, Pass abstempeln, Einreisezettel abstempeln. Alle wieder in den Bus. Die Landschaft ist gnadenlos langweilig und es geht ein Mordswind. Dann sind wir in Puerto Natales. Endlich.

Um 8.00 Uhr gibt es Frühstück. Nescafé, da hat sich leider nichts geändert hier in Chile :)  Wir buchen für morgen 2 Tickets zum Torres del Paine. Abends raffen wir uns auf und gehen auf Nahrungssuche.  Ins Afrigonia. Das ist super nett, schön und lecker. Ein gutes Essen und ein Pisco Sour entschädigt für so einiges.

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Dunkle Wolken über der kleinen Hafenstadt Puerto Natales in Chile.

Heiligabend. Wir stehen wir wieder mal früh auf. 7.30 Uhr Abfahrt Richtung Torres del Paine. 2 Std. Fahrt. Die Sonne scheint. Sieht gut aus. Die Torres sehen wir bereits aus dem Bus. Als wir im Park ankommen, müssen wir uns registrieren, Eintritt bezahlen und uns ein kleines Belehrungs-Video anschauen. Danach geht es mit einem kleinen Shuttle Bus weiter und dann geht es um 10.30 Uhr los Richtung Torres. Der Wind ist so heftig, so dass ich fast vom Weg gefegt werde.

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Man denkt die ganze Zeit nur: na ja, es geht am Ende wenigsten nur runter…! Nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke gibt es eine Art Zwischenstation, die wir für eine Pause nutzen. Wir halten uns aber gar nicht lange auf und marschieren weiter. Durch einen Wald. Wir überqueren immer wieder Stege über Bäche, klettern hoch und runter. Und immer wieder dieser Wind, der an uns zerrt und uns den Staub in die Augen bläst.

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Dann das letzte Schild. Noch 1 km, aber 250 Höhenmeter. Es geht über dicke Granitsteine den Hang hoch, teilweise auf allen Vieren. Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob der Abstieg wirklich angenehmer wird.  Dann sind wir endlich da! Am Fuße der Torres, und diesmal können wir sie auch tatsächlich sehen. Wow! Zwar wehen um die Spitzen noch ein paar Wolken, aber egal.
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Im National Park Torres del Paine. Der bekannteste N.P. in Chile. der Name bedeutet: „Türme des blauen Himmels“.
Wir machen ein paar Fotos aus allen möglichen Richtungen und unser Tagesbild. Lange bleiben können wir nicht. Aber die Zeit drängt. Dann geht‘s zurück. Wie vermutet, ist es nicht weniger anstrengend. Dafür geht es aber schneller.  Die Wasserflaschen haben wir zwischendurch bereits mit Gletscherwasser aufgefüllt.  Gegen 18.15 Uhr sind wir wieder unten. Puh! Wir sind ganz schön fertig!  Der Shuttlebus kommt um 19.30 Uhr.
Es ist bereits 22.00 Uhr, als wir wieder in der Stadt ankommen. Wir laufen runter in den Ort, auf der Suche nach einem Restaurant. Ein Pärchen aus Holland und eins Florida laufen uns auch ein paar mal über den Weg. Schließlich landen wir gemeinsam in einer kleinen Pizzeria und verbringen einen lustigen Abend zusammen. Gegen 0.30 Uhr verabschieden wir uns von Sandra, Adam, Derek und Susan und können endlich die Beine hochlegen.