Mittwoch, 7. Oktober 2015

NAMIBIA | Reisetagebuch Teil 3

Auf zum letzten Teil der Reise. Nach der Wüste zu den wilden Tieren und dann wieder zurück nach Südafrika. Noch mal richtig relaxen…

Noch mal der Hinweis. Dies ist kein Reiseführer, sondern mein ganz persönliches Tagebuch. Wer Fragen hat, kann mir natürlich gerne ein Mail schicken.

Samstag Man muss sich seine Idylle wirklich hart erkämpfen. Die 100 km nach Purros sind heftig. Die Piste wechselt zwischen Schotter, felsigem Untergrund, rotem, beigefarbenem und grauem Sand. Es holpert und rutscht und die Zeit scheint nicht zu vergehen. Die Landschaft ist wunderschön, aber man will eigentlich nur noch ankommen. Den Campingplatz zu finden, ist auch nicht gerade einfach. Wir fahren erst mal falsch und stecken auch gleich im ausgetrockneten Flussbett im Sand fest. Oh bitte nicht! Zum Glück haben wir 4x4. Wirkliche Straßen gibt es hier nicht. Alles nur Sandpisten und die Beschilderung ist nicht immer wirklich eindeutig. Aber nun sind wir hier auf dem super schönen Campsite, im Schatten großer Bäume. Wir haben eine Feuerstelle, einen Wasserhahn und Becken. Und die Duschen, nur für uns, sind gerade um die Ecke. Wir verbringen wieder einen traumhaft schönen Abend mit Lagerfeuer und Sternenhimmel.


Ynas Reise Blog | Himbafrauen mit Kindern bei Purros in Namibia
Sonntag Beim Frühstück beschließen wir, noch einen Tag länger hier zu bleiben, um eine Tour zu machen. Um 9.00 Uhr geht dann unsere geführte Tour los. Die Strecke bis zum geplanten Viewpoint ist eigentlich gut befahrbar. Die Landschaft erinnert ein wenig an Marokko. 45 km Richtung Küste. Der Viewpoint ist fantastisch, hier könnte ich den ganzen Tag bleiben. Was für eine wahnsinns Aussicht auf die Skeletton Coast. Der Dunst am Horizont? Das ist der Atlantik. Der Blick zurück ist fast noch schöner. Man kann sogar den Weg erkennen, den wir gefahren sind. Es ist frisch hier. Hier könnte ich jetzt bleiben, aber ohne den Guide würden wir den Weg zurück nicht finden.


Ynas Reise Blog | Ausflug mit Guide bei Purros in Namibia

Der Plan sieht vor, dass wir weiterfahren, Richtung Canyon zurück bis Purros. Unzählige Male durchs Wasser, vorbei an Kühen und Oryxantilopen. Ein wirklich schönes, grünes Tal mitten in der Wüste. Elefanten sehen leider keine. Nur Elefanten Poo! Die Fahrt ist super anstrengend und nach 6 Stunden kann ich mich wieder entspannen. Wir bleiben noch eine Nacht. Es geht ein heftiger Wind, der feinen Sandstaub auf alles pudert, was nicht eingepackt ist. Sogar mein Kuli knirscht beim Schreiben.

Ynas Reise Blog | Ausflug mit Guide bei Purros in Namibia
Montag Gegen 8.15 Uhr verlassen wir den Campingplatz. Fotografieren ein paar Wüsten-Giraffen und dann geht es auf die mühsamen 109 km zurück nach Sesfontain, dann Richtung Palmwag. Die Straße ist gut und wir kommen gut vorwärts. Bis wir merken, dass der Wagen nicht mehr zieht. Wir halten an und machen den Luftfilter sauber. Beim Zumachen fällt uns eine der Verschlussklammern runter und verschwindet für immer.

An der Rezeption des Campingplatzes meint dann der Mann „Fully booked!“ Wir sollten noch 200 km weiterfahren, da wäre der nächste Campground. Hallo? Ich will schon gehen, da meint er:“ Hey I‘m kidding you ha, ha“ -  Nah, vielen Dank :)

Jetzt stehen wir allerdings erst mal in der hauseigenen Werkstatt. Zu dritt versucht man den Ersatz-Reifen unterm Auto irgendwie los zu bekommen. Wir hätten das nie geschafft. Den Luftfilter binden wir mit einem kleinen Stück Draht wieder fest.
Auf der Strecke habe ich übrigens auch herausgefunden, warum es vorne am Auto immer so klappert. Die Stoßstange ist nämlich abgebrochen. Die lassen wir dann auch noch anschweißen.


Ynas Reise Blog | Reparaturarbeiten an unserem Camper
Auf dem Campsite Nr. 2 entdecken später unterm Auto einen riesigen Ölfleck. Das fehlte gerade noch. Ist der von uns? Mittlerweile ist es auch wieder ziemlich frisch geworden. Ich ziehe eine lange Hose an und ein Sweatshirt und dann geht‘s zum Essen. Unter exzellenter Küche haben wir uns allerdings was anderes vorgestellt. Ein paniertes Stück Huhn dazu Reis und Rotkohl? Hm!

Dienstag Wir haben gerade ein kleines Tief. Alles scheint sich gegen uns zu stellen. Frühstück? Kaffee und Kekse. Mehr haben wir nicht. Vorgestern ist der Weinkanister aufgeweicht. Heute morgen sehen wir, dass der Wasserkanister defekt ist. Bei dem Ölfleck sind wir uns nicht mehr sicher, ob der wirklich von uns ist. Seit wir das Auto umgeparkt haben, ist nichts mehr zu sehen. Ach ja und die Sonne lässt sich im Moment auch nicht mehr sehen.
Dann machen wir uns wieder auf den Weg. Richtung Brandberg. Nach über 300 km sind wir dann im Brandberg Restcamp mit einen riiiiesigen Pool.

Das Braai am Abend ist auf alle Fälle sehr nett. Ein richtig schönes Silvester :) Mit kleinen musikalischen Einlagen (z.B. dem Amarulasong) Fleisch, Kartoffelsalat und Knoblauchbrot. Aber wir sind so unglaublich müde und liegen bereits um 23.00 Uhr im Zelt. Hoffen wir mal, dass die Nachbarn da draußen nicht so den ganz großen Silvestertanz veranstalten. 


Ynas Reise Blog | Silvester im Brandbergcamp mit Braai und Livemusik
Mittwoch Von Uis fahren wir heute früh noch mal Richtung Spitzkoppe. Wir fahren zum „Arch“, laufen dort rum und machen Fotos. Es ist höllisch heiß und wir schwitzen wie verrückt. Auf dem Rundweg steigen wir ein paar mal aus, um Fotos zu machen. Irgendwas riecht hier komisch. Läuft jetzt doch irgendwo Öl aus? Beim zweiten Halt höre ich auch noch ein Zischen. Was ist denn das? Herr H. riecht zwar nichts, aber auch er hört das Zischen. Und als wir die Heckklappe öffnen, stellen wir entsetzt fest, dass die Gasflasche sich geöffnet hat und das Gas in den hinteren Raum des Autos strömt. Oh Mann!

Ynas Reise Blog | Ausflug zur Spitzkoppe
Wir beschließen Richtung Windhoek zu fahren, wegen der Probleme mit dem Auto. Und schon stottert der Wagen wieder rum. Er zieht einfach nicht. Die Stoßstange ist übrigens auch wieder abgebrochen! Den Luftfilter machen wir während der Fahrt 2 mal sauber, glauben aber nicht mehr, dass es daran liegt. Schaffen wir es bis Windhoek? An jeder Steigung glaubt man schieben zu müssen und Windhoek ist nun mal hügelig. Aber wir schaffen es. Auf dem letzten Pott sozusagen. Wir bekommen noch einen Platz auf dem Campsite. Es regnet schon wieder. Daher sitzen wir nun im Restaurant. Versuchen es mal mit Internet und überlegen wie es weitergeht.

Donnerstag Zum 4. Mal am Flughafen. Wir räumen den kompletten Wagen aus und bekommen wieder einen Neuen. Anstandslos. Diesmal einen FORD Ranger. Unser drittes Auto. Zum Glück regnet es diesmal nicht. Neues Auto. Neues Glück! Jetzt geht es flott voran. Kein Geruckel und Gezuckel. Auf, Richtung Uhlenhorst und Gochas. Plötzlich ist alles so grün!


Ynas Reise Blog | Auf, Richtung Uhlenhorst…
Wir sind auf dem Anob Lodge Campsite. Alleine. Wir gehen rüber zur Lodge, trinken ein Bierchen und machen das Internet unsicher :) Der Pool sieht eigentlich auch ziemlich gut aus, aber das Wetter eher nach Gewitter. Gegen 20.00 Uhr haben wir gegessen und sitzen auf der kleinen Terrasse, die zu den sanitären Anlagen gehört. Wir haben Licht, das Geschirr ist gespült. Von der Lady vorne haben wir Moskitospray bekommen. Hm! Bis jetzt sind noch keine hier. Sollen sie bleiben, wo sie sind.

Freitag Frühstück im Schatten. Zelt abbauen, duschen und dann die 180 km bis Mata Mata - die Grenze zu Südafrika. Da wir keine Reservierung nachweisen können, müssen wir erst mal zu Fuß rüber, nur um dort zu erfahren, dass alle Camps ausgebucht wären. Wie bitte? Erst ab morgen wieder und auch nur in Twee Revieren, ganz hinten am Ausgang des Parks. Was bleibt uns anderes übrig. Wir buchen 2 Nächte. Dann fahren wir zurück bis zum Kalahari Farmstall. Einen Pool gibt es auch und auf dem Campsite sind wir momentan alleine. Sitzen im Schatten und warten, dass die Zeit vergeht. Ich lese gerade „Wasser für die Elefanten“. Ob wir noch mal welche sehen, in diesem Urlaub? 


Ynas Reise Blog | Mata Mata mit kleiner Zwangspause
Samstag Um 8.40 Uhr sind wir wieder an der Grenze, füllen unseren Ausreisezettel aus und erledigen diversen Grenzkram. Den Schlagbaum müssen wir dann auch noch selber betätigen. Überarbeiten tun die sich hier nicht gerade. Zurück in S.A. Na ja, noch nicht ganz. Erst wenn wir aus dem Park (Kgalagadi Transfrontier National Park) herausfahren und unseren Stempel haben. Bis zum Twee Revieren Camp sind es noch mal 120 km. Für die Strecke brauchen wir ziemlich lange, weil wir unterwegs die ganzen Tiere beobachten. Elefanten gibt es hier zwar nicht, aber dafür sehen wir endlich Löwen.

Ynas Reise Blog | Im Kgalagadi Transfrontier National Park
Kurze Zeit später sehen wir 2 Geparden unter einem Baum liegen. Wir sehen riesige Herden von Springböcken und etwas abseits liegen noch mal drei Geparden mit einem erlegten Springbock unter einem Baum im Schatten. Gnus gibt es ohne Ende, Sekretärvögel, ein paar Trappen und ein riesiger Adler, der unter einem Baum sitzt. Mit einer weißbefiederten Brust und bestimmt einen Meter groß. Mindestens :)
Und dann sind wir endlich gegen 15.00 in dem riesigen Camp. Wir bekommen noch einen halbwegs guten Platz mit etwas Schatten, bauen unseren Tisch und die Stühle auf und fahren zum Pool. Der Pool ist dann zum ersten mal uncool. Das Wasser ist ziemlich siffig. No go! Ein kühler Abend. Keine Moskitos!


Ynas Reise Blog | Im Kgalagadi Transfrontier National Park | Baby Gnu und Geparden bei der Mahlzeit
Sonntag In der Nacht regnet es etwas. Es ist frisch draußen und der Himmel ist komplett bedeckt. Gegen 8.00 Uhr machen wir uns auf die „Jagd“. Die Highlights der heutigen (200 km langen) Strecke kommen gleich am Anfang. Auf einer kleinen Anhöhe an der Straße liegt eine Löwin. Wir haben trotz der ganzen anderen Autos einen fantastischen Blick. Als noch mehr Wagen kommen wird es der Dame wohl zu viel. Sie steht auf und trottet eine Weile am Hang entlang. Etwas später liegen rechterhand zwei ziemlich faule Löwen und dösen in der Wiese. 

Ynas Reise Blog | Im Kgalagadi Transfrontier National Park | Eine Löwin

Ynas Reise Blog | Im Kgalagadi Transfrontier National Park | Löwen und Gnus
Montag Keine Wolke, Sonne, aber kühl. Unsere Pässe sind abgestempelt und wir warten auf die Einfahrt nach Südafrika. Die 240 km bis Upington lassen sich super gut fahren und ratzfatz sind wir da. Kaufen bei Pick‘nPay noch mal ein - Mensch was für ein Angebot! Im Café nebenan trinken wir einen leckeren Café Latte und können ins Internet. Wir tanken und füllen das Gas auf. Ein netter kleiner Ort. Und endlich kann ich meine Postkarten einwerfen. Die restlichen 120 km, die wir noch fahren, gehen auch recht flott. Vorbei an wunderbar grünen Weinfeldern. (Hier kommen die ganzen Sultaninen her.) Und schon sind wir im Augribies N.P. auf dem neuen Campsite.

Ach, so ein Pool ist cool. Wir kühlen uns ab und lesen, dann gehen wir zu den Wasserfällen. Eine tolle Anlage mit fantastisch angelegten Wegen aus Betonschwellen und vielen Aussichtsplattformen. Und es gibt hier viele Dassies, die ja übrigens die nächsten Verwandten zu den Elefanten sein sollen. Hm! Und weil es so schön ist, gehen wir am Abend noch mal hin, wenn alles beleuchtet ist. 


Ynas Reise Blog | Augribies National Park
Dienstag Nach dem Frühstück fahren wir durch den Park. Zuerst zum „Moonrock“. Eine riesige, glatte Granitplatte, wo wir ein wenig drauf rumlaufen. Dann zum „Ararat“, nicht nur, dass man dort toll in den Fluss schauen kann, wir begegnen dort sogar Giraffen. Direkt an der Straße. Sie sind auch gar nicht scheu. Laufen um uns herum. Wir steigen aus und fotografieren sie. Dann zum „Echo Corner“. Der ganze Park ist einfach wunderschön. Bis 11.00 Uhr müssen wir den Park leider verlassen. Noch ein paar Fotos und schon geht es auch wieder auf die Straße.

Ynas Reise Blog | On the roard
Nach 400 km in Calvinia. Der Campingplatz hat genau 4 Plätze. Ist mitten im Ort, direkt an der Hauptstraße, wo ein LKW nach dem Anderen vorbei brettert. Es sieht nach Regen aus und es ist frisch. Erst mal einen heißen Tee. Der Versuch unsere Wurst zu grillen misslingt, da es anfängt zu regnen. Also schnell das Zelt aufbauen. Wir stellen unsere Stühle in die kleine Duschtoilette und das Kosmetikwägelchen dient uns als Esstisch. Der Weinkanister steht im Waschbecken. Sehr skurril das alles. Nach einer Weile treiben uns leider die Moskitos ins Zelt. Schlafen? No way! Und dabei ist es eigentlich ganz witzig hier.

Mittwoch Am Morgen machen wir uns auf den Weg nach Tulbagh. 250 km Gravelroad. Ziemlich matschige Angelegenheit. Viele tiefe Pfützen. Unser Auto ist nun komplett eingesaut. Haben wir den dritten Wagen also auch soweit. Der Ort ist sehr nett. Aber der im Reiseführer erwähnte Campingplatz existiert leider nicht mehr. Am Ende des Tages landen wir in der Nähe von Franschhoek. Auf einem Riesencampsite. Voll mit Zelten, Autos und Menschen und Kindern. Außerdem ist alles nass. Es ist matschig, es ist laut. Kindergeschrei. Pfützen. Buaaahh! Und schon vermisse ich sie, die Einsamkeit der Wüste!!!

Donnerstag Wir frühstücken und entsorgen alles, was wir definitiv nicht mehr gebrauchen können. Dann ab Richtung Franschhoek. Ach, ist das schön hier... Das Grün tut den Augen gut. Cafés, Geschäfte, ordentlich gekleidete Touristen. Wir trinken Kaffee, Herr H. geht ins Internet und ich stromere durch die vielen kleinen Lädchen - herrlich! So viele schöne Sachen.  


Ynas Reise Blog | Südafrika - in Franschhoek
Die restlichen Namibia Dollars wollen wir auf der Bank umtauschen. Was für ein Akt. Ich fülle 3 Formulare aus und muss dann erst mal Platz nehmen. Dann kommt jemand aus dem Hinterzimmer. Ich muss noch mal 2 Formulare unterschreiben. Dann kann ich mit dem ganzen Kram zur Kasse und bekomme für die 800 N$ - 740 Rand. So ein Aufwand für knapp 50 Euro! Ich dachte zwischendurch schon ich hätte aus Versehen ein Konto eröffnet... :)

Wir campen in einem Pinienwald. Ist einiges los hier, aber ruhig und angenehm. Abends verfeuern wir unser letztes Holz und trinken zur Abwechslung mal einen guten Wein aus einer richtigen Flasche :)

Freitag Heute Morgen entsorgen wir die restlichen Sachen. Wir packen alles um und ein. Dann noch mal voll tanken und ab zum Flughafen. Die Rückgabe des Autos verläuft problemlos. Die hat nur interessiert, ob der Tank voll ist. Für unseren „Ärger“ mit den Autos bekommen wir 1500 Rand gutgeschrieben. Das ist doch mal was Positives.
Jetzt haben wir einen kleinen FORD und sind in Somersetwest in unserer neuen Bleibe. Wow, ist das schön hier. Klamotten einräumen und schon liegen wir an dem traumhaft schönen Pool.


Ynas Reise Blog | Südafrika - Unterkunft in Somerset
Samstag Heute Morgen gehen wir Laufen. 30 Minuten. Ich schaffe es nicht ohne Gehpause. Ich bin völlig am Ende. Das wird ein Spaß. Dafür gibt es hinterher leckeres Frühstück. Spiegeleier und knusprigen Toast. Kaffee, Saft, Croissants. Hm!

Bis 13.00 Uhr hängen wir am Pool rum. Es tut so gut, nicht immer wieder gleich alles einzupacken und loszufahren. Dann nix wie an den Strand. Ohhh! Ist der Wind hier eisig. Aber hallo. Wir laufen nur mal rauf und runter und fahren doch lieber wieder zurück, um uns an den Pool zu legen. Abends gehen wir ins „Blue Waves“ Fisch essen. Auch sehr lecker.


Ynas Reise Blog | Südafrika - Der Strand von STRAND
Sonntag Die Anlage hier ist wunderschön. Im kapholländischen Stil. Sehr gepflegt und alle sind super freundlich. Und dass wir kuschelig in unserem Bett schlafen, ist ja wohl klar.
Gegen Mittag fahren wir nach Muizenberg, gehen zu Pick‘n'Pay  und fahren zum Kirstenbosch Garden. Wir haben zwei Tickets für das Sonntagskonzert von „MacStanley“. Nun sitzen wir hier auf unserer großen Decke und schwitzen vor uns hin.
Das Konzert ist besser als gedacht, zumal Craig Hinds von Watershade als Gast dabei ist. Wir Picknicken und genießen das Konzert. Das geht bis 19.15. Uhr. 


Ynas Reise Blog | Südafrika - Im Kirstenbosch Garden beim Sonntagskonzert
Montag Heute fahren wir nach Stellenbosch. Da hat‘s ein paar wunderschöne Straßen. Und natürlich auch Geschäfte. Wir laufen rum, machen Fotos und essen eine leckerer Chicken Tikka Pizza. Hm! In einem schönen Shop kaufen wir uns neue T-Shirts. Dann geht‘s wieder zurück. Um 20.00 Uhr sitzen wir bei einem Glas Wein draußen auf der Terrasse.

Ynas Reise Blog | Südafrika - Ausflug nach Stellenbosch
Dienstag Gegen Mittag brechen wir auf und fahren Richtung Gordons Bay an den Bikini Beach. Das Wasser ist toll. Wir bleiben 1,5 Stunden und fahren dann weiter, damit wir uns nicht wieder verbrennen. Der Clarence Drive Richtung Bettys Bay ist eine wunderschöne Strecke. In Bettys Bay steigen wir aus und wollen uns die Pinguine anschauen, aber die hatten schon geschlossen :) Also zurück zu Somerton Manor. Wir haben noch mal 3 Tage verlängert, weil es hier so schön ist.

 Mittwoch Heute mal nur Pooltag. Lesen und dösen. Abends gehen wir wieder essen. „Wok this Way“ :) 
Donnerstag In den nächsten Tagen tut sich nicht viel. Nur rumhängen und die Seele baumeln lassen… Am Dienstag packen wir unseren Kram zusammen. Dann geht es Richtung Kapstadt. Erst mal an die Waterfront. Ich bin völlig schockiert, als ich den Clocktower sehe. Er ist nämlich gelb. Das Logo des „Capitaldesignworld 2014“ ist gelb, daher die Verwandlung. Ich hoffe doch sehr, dass er wieder rot gestrichen wird. Wir machen ein paar Fotos, trinken etwas und fahren zum einchecken ins Hotel.

Ynas Reise Blog | Südafrika - Waterfront mit gelbem Clocktower | Capitaldesignworld 2014
Schönes Zimmer, schöne Terrasse. Dann endlich geht es zum Clifton Beach. Während es die letzten Tag ja eher windig und frisch war, geht heute kein Lüftchen und es ist ziemlich heiß. Wir zerfließen fast am Strand.
Abends essen wir im La Boheme. Dann sitzen wir gemütlich im Ocean View auf der Dachterrasse. Herrlich!

Mittwoch Nach dem Frühstück - wie immer, alle Gäste an einem großen Tisch - (Franzosen, Deutsche, Brasilianer) fahren wir nach Muizenberg. Die Bade-Häuschen sind ja immer wieder schön, der Ort an sich ist leider eher hässlich. Eine einzige Betonwüste. Dafür ist es in Kalkbay wieder besonders nett. Eine hübsche Straße mit netten, kleinen Shops und Galerien. In meiner Lieblingsgalerie kaufe ich mir eine riesen Tasche aus gehäkelten Plastiktüten. Das nenne ich Upcycling. Wir besuchen natürlich die Pinguine am Boulders Beach. Logo! Und fahren über Kommetje und den Chapmans Drive zurück.

Donnerstag Der Himmel ist bedeckt - also nix mit Strand. Fahren wir halt in die Stadt. Capequarter. Ach, all die schönen Dinge dort!!! Wir laufen rum, machen Fotos. Das Wetter wird besser und wir hoffen zum Sonnenuntergang auf den Signal Hill fahren zu können. Vorher wieder noch durch BoKaap, dann sind die Füße lahm. Wir fahren zurück.


Ynas Reise Blog | Südafrika - BoKaap | Besuch bei Monkey Biz
Auf dem Signal Hill frieren wir uns den Ar*** ab. Brrr ist das kalt. Picknick bei Sonnenuntergang - das können wir vergessen. Wir nehmen unser Sushi wieder mit und futtern auf der HotelTerrasse.

Ynas Reise Blog | Südafrika | Blick vom Signal Hill
Freitag Als heute Morgen die Sonne rauskommt, trocknet der Regen der letzten Nacht schnell ab. Also auf zum Strand. Wir leihen uns einen Sonnenschirm aus. So kann man es eine Weile aushalten. Abends gehen wir essen im „The Afrika Café“. Das ist was ganz besonderes. Es gibt nämlich nur ein Gericht (dauert aber eine Weile, bis wir das verstehen). Es ist eine Menüfolge an Gerichten aus verschiedenen Teilen Afrikas. Viele kleine Portionen. Dazwischen gibt es auch noch ein paar Musikeinlagen. Man hätte auch noch nachbestellen können. Aber wir sind so was von pappsatt.

Ynas Reise Blog | Südafrika | The Africa Cafe - ein fantastisches Restaurant
Samstag Der Himmel ist wolkenlos, wir fahren an den Strand. Diesmal Clifton Nr. 3! Noch mehr Stufen!!! Wir nehmen uns wieder einen Sonnenschirm. Gegen 15.00 Uhr geht es noch mal an die Waterfront. Noch‘n bisschen rumlaufen, Fotos machen und was essen. Zurück ins Guesthouse. Der letzte Abend! Wie? Fliegen wir morgen etwa nach Hause?

Sonntag Nach dem leckeren Frühstück fangen wir an, unsere Sachen zu packen. Und fahren ein letztes Mal zum Strand. Heute Clifton Nr. 4. Dort können wir uns nach dem Sonnenbaden abduschen. Auto am Flughafen abgeben ist ganz problemlos. Wir checken ein und verfuttern die letzten Rand mit Blick auf‘s Rollfeld. Um 18.45 Uhr ist das Boarding comleted. Ein letzter Blick aufs Kap. Bye bye Südafrika, hoffentlich bis bald!

Ynas Reise Blog | Ein letzter Blick auf Kapstadt
 

Kommentare:

  1. Wow, unglaublich schöne Bilder hast du uns da mitgebracht!
    Ich bin begeistert...
    Liebe Grüße, LENA

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Ina,
    dein Reiseblog macht so große Lust, nochmal nach Südafrika zu reisen.
    16 Jahre ist es schon wieder her. Irgendwie fühlt es sich aber wie gestern an.
    Eine Anregung: schreib uns doch die Namen der (guten) Restaurants und Hotels/B&Bs in den Blog.
    Ich archiviere mir so was immer und habe schwupps tolle Tipps parat.
    Liebe Grüße!
    Manuela

    AntwortenLöschen
  3. Hi Ina,

    du machst wirklich Lust auf Afrika! Gut das wir übermorgen da hin fliegen :-) Und nach deinen super mega tollen Bildern, freue ich mich jetzt noch mehr auf die Reise!
    Liebe Grüße
    Susanne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, jetzt bin ich ganz neidisch!!! Ich wünsche euch eine ganz fantastische Reise. LG Yna

      Löschen

Ich freue mich über eure Kommentare. Vielleicht habt ihr ja ähnliches zu berichten? Immer her damit!